Weihnachten im November

Die Kurzgeschichte Weihnachten im November wird in der Winter-Anthologie des MAIN Verlags erscheinen. Mit Snow Dreams haben wir wieder eine bunte Mischung aus Gay-Geschichten für euch geschrieben.

Snow Dreams ist am 01. Dezember 2015 erschienen und sowohl als eBook wie auch als Print erhältlich:

Snow Dreams Klappentext:

Winterzeit – Weihnachtszeit. Kälte draußen, Wärme im Inneren? Nicht immer ist das so.

Aber ab und zu begegnet einem ein Engel …

Eine bunte Mischung aus nagelneuen Erzählungen und Sidestories zu bereits bekannten Büchern unserer Autorinnen und Autoren erwartet Euch.

Stapft durch Schnee und Eis mit Damon Turner, Juan Santiago, Eve Flavian, Neela Faye, Neschka Angel, Sonne Avantara, Elena Losian, Alegra Cassano, Kathi Seefeld, Jeremiah Ascot, Magdalena Fritz und Christina McKay.

Diese Geschichte steht nicht im Mitgliederbereich zur Verfügung, unten findet ihr aber selbstverständlich eine kurze Leseprobe.


Inhalt:
Chris und Jason sind seit einigen Monaten ein Paar, aber so richtig gut läuft es schon seit Wochen nicht mehr. Jason liebt seinen Freund, aber langsam kommen ihm Zweifel, ob Chris genauso fühlt. Denn der hat kaum noch Zeit, unterbricht Telefonate, wenn Jason auftaucht und scheint überhaupt so einiges vor seinem Freund zu verheimlichen.

Jason kommt der Verdacht, dass Chris einen anderen hat, und als sein Freund ihn wieder mal völlig ignoriert, packt er verzweifelt seine Sachen. Nur wenige Wochen vor Weihnachten will Jason im Strandhaus in Dänemark, wo ihre Liebesgeschichte begonnen hat, darüber entscheiden, wie es weitergehen soll. Ob überhaupt … denn vielleicht wäre eine Trennung doch das Beste für sie beide?


Kurze Leseprobe gefällig?

»Kommst du essen, Schatz?« Jason streckte den Kopf ins Arbeitszimmer seines Freundes und sah Chris abwartend an.
»Hmhm«, machte der nur, ohne aufzusehen.
Verärgert biss Jason die Zähne zusammen. Meistens hatte er Verständnis dafür, wenn Chris so viel arbeitete. Aber wo blieb er dabei? Seit gut vier Monaten waren sie ein Paar. Wenn sein Freund ihn jetzt schon so oft ignorierte, wie würde das dann in einigen Jahren sein?
In den letzten Wochen hatte Chris kaum eine freie Minute gehabt. Oft hatten sie sich nur zwischen Tür und Angel gesehen, und das auch bloß, weil Jason die meiste Zeit inzwischen hier verbrachte. Sonst hätten sie sich wohl tagelang gar nicht gesehen.
Sex? Das war über eine Woche her, und mittlerweile hatte Jason langsam die Schnauze voll. Herrgott noch mal, sie waren frisch verliebt und kein altes Ehepaar! Manchmal fragte er sich, ob sein Freund ihn überhaupt noch sexy fand. So konnte es jedenfalls nicht mehr lange weitergehen.
»Chris?«, versuchte er es abermals.
Der hob die Hand und machte damit eine Geste, die wohl so viel wie »einen Moment noch« bedeuten sollte.
Aber inzwischen hatte Jason echt genug. Ihm reichte es. »Ich gehe in einen der Clubs und reiße mir dort jemanden auf«, meinte er sarkastisch.
»Hmhm«, machte Chris erneut.
Der hörte ihm überhaupt nicht zu! Jason hatte keineswegs die Absicht, sich einen anderen Kerl zu suchen, er liebte Chris wie verrückt. Aber das ging nun wirklich zu weit!
Verärgert drehte er sich um und ging einfach, ohne sich zu verabschieden. Es war nicht nur Wut, die in ihm brodelte, es tat echt weh, so ignoriert zu werden. Seine Kehle war wie zugeschnürt, als er im Flur seine Schuhe und die Jacke anzog und das Haus verließ. Am liebsten hätte er die Tür laut zugeknallt, doch was würde das bringen? Chris würde es wahrscheinlich sowieso nicht mitbekommen.
Traurig machte er sich auf den Heimweg. Wobei er die Wohnung, die er sich mit seinem besten Freund Michael teilte, mittlerweile eigentlich nicht mehr als Zuhause ansah. Dort deponierte er nur den Großteil seiner Sachen. Zuhause, das war für ihn das kleine Haus, das er vor ein paar Minuten verlassen hatte. Nein, eigentlich war es nicht das Haus, sondern dessen Besitzer. Zuhause war dort, wo Chris war. Fragte sich nur, wie lange es noch so sein würde.

Den Rest der Geschichte könnt ihr in unserem Buch lesen … und dazu auch noch die tollen Geschichten meiner KollegInnen.

 

Ein Kommentar

  1. Die Fortsetzung durfte ebenso schrillbunt und komisch ausfallen, auch wenn diesmal Chris McKay Regie fuhrt und nicht mehr das Duo Phil Lord und Christopher Miller. Im Original spricht Comedian Will Arnett den Fledermaus-Mann, auch Jenny Slate, Ralph Fiennes und Zach Galifianakis leihen Legofiguren ihre Stimme.

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